Autorin für Kinder und Jugend


Sarah M. Kempen - Autorin für Kinder und Jugend. Drehbuch und Prosa. Bild von Vivien Barth

"Wenn man erwachsen wird, muss man irgendwann einen Beruf ergreifen. Wenn man nicht so gerne erwachsen werden möchte, wird man Kinderbuchautor.“ – Andreas H. Schmachtl

 

 

Ich hielt erwachsen werden schon immer für eine ziemlich miese Idee. Somit hatte ich wohl, laut Schmachtl, nicht ganz so viel Mitspracherecht dabei, was mal aus mir werden würde.

 

Die erste Geschichte schrieb ich mit 6 Jahren. Sie hieß "Der Besuch", war etwa 4 Sätze lang und beinhaltete um die 15 Namen, einer verrückter als der andere.

 

Obwohl ich damals schon wusste, dass ich mal Schriftstellerin werden wollte, dauerte es noch bis 2011, bis ich damit Ernst machte.

 

Seit einem Jahr wieder verhamburgert, stieß ich in dem Jahr zu der Hamburger NaNoWriMo-Gruppe. Seither schreibe ich jedes Jahr im Monat November ein Buch von 50.000 Wörtern.

 

Neben dieser Schreibkonstante arbeitete ich nach meinem Bachelor-Abschluss als Produktionsassistentin für Animationsserien und -filme.

 


2016/2017 war ich Stipendiatin an der Akademie für Kindermedien im Bereich Serie. Hier entwickelte ich das Konzept für meine Animationsserie "Funzel, Rübe und der ganz, ganz böse Plan". Und nebenbei akzeptierte ich, dass es nicht der Animationsfilm war, der mich anfangs angezogen hatte - sondern das Publikum, an das er sich richtete. Ich wollte Geschichten für Kinder schreiben!

 

Seitdem habe ich meine Serie beim Cartoon Springboard gepitcht, meine Literaturagentin kennengelernt und schreibe sowohl haupt- als auch freiberuflich Drehbücher und Konzepte für Animationsprojekte, sowie Kinderbücher.

 

Ansonsten liebe ich den Norden und das Meer, den Herbst und seinen Geruch, alles was nach Blümchen schmeckt, bunte Kleidung, Knöpfe, Quietscheenten, lustige Dinge die nützlich sind (oder andersrum), gehe gerne ins Kino oder sitze mit meinem Laptop in einem Café. Ich lebe kurz hinter der Stadtgrenze von Hamburg mit Blick auf die Elbe und kümmere mich hingebungsvoll um eine entführte Narzisse. Verrückte Namen benutze ich immer noch gerne.